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Raid6 in Linux über die Konsole erstellen

In diesem Abschnitt befassen wir uns mit erstellen eine Raid6 über die Linux Konsole.

Voraussetzungen:
– mindestens 4 Festplatten
– etwas Rechenleistung für das Softraid (mdadm)

Vorteile:
– hohe Datensicherheit: da bis zu 2 Festplatten gleichzeitig ausfallen können ohne Daten zu verlieren

Nachteile:
– man verschenkt etwas Festplattenplatz (2 Festplatten werden für Paritydaten benutzt) und stehen nicht für Daten zur Verfügung. Bei Raids mit mehr als 4 Platten relativiert sich der Nachteil aber schnell.

Installation von mdadm:

yum install mdadm              [RedHat]
apt-get install mdadm          [Debian]

Nach der Installation müssen die Festplatten ausgewählt werden, welche als Raid verbunden werden sollen. Um die Laufwerkszuordung anzuzeigen verwedet man am besten:

# fdisk -l | grep sd
Disk /dev/sda: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Disk /dev/sdc: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Disk /dev/sdd: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Disk /dev/sde: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Disk /dev/sdb: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Disk /dev/sdf: 256.1 GB, 256060514304 bytes, 500118192 sectors

In diesem Fall verwenden wir die Laufwerke /dev/sda bis / dev/sde

Um zu prüfen, ob eine der Platten zu einem Raid gehört kann man mdadm –examine (-E) ausführen:

# mdadm -E /dev/sd[a-e]
mdadm: No md superblock detected on /dev/sda.
mdadm: No md superblock detected on /dev/sdb.
mdadm: No md superblock detected on /dev/sdc.
mdadm: No md superblock detected on /dev/sdd.
mdadm: No md superblock detected on /dev/sde.

Wird kein superblock gefunden ist alles sauber und man kann weiter machen.

Nun müssen die Laufwerke partitioniert werden:

# fdisk /dev/sda                                  
Welcome to fdisk (util-linux 2.23.2).

Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
Be careful before using the write command.

Device does not contain a recognized partition table
Building a new DOS disklabel with disk identifier 0x57755548.

WARNING: The size of this disk is 3.0 TB (3000592982016 bytes).
DOS partition table format can not be used on drives for volumes
larger than (2199023255040 bytes) for 512-byte sectors. Use parted(1) and GUID 
partition table format (GPT).


The device presents a logical sector size that is smaller than
the physical sector size. Aligning to a physical sector (or optimal
I/O) size boundary is recommended, or performance may be impacted.

Befehl (m für Hilfe): n
Partition type:
   p   primary (0 primary, 0 extended, 4 free)
   e   Erweiterte
Select (default p): p
Partitionsnummer (1-4, default 1): 1
Erster Sektor (2048-4294967295, Vorgabe: 2048): 
Benutze den Standardwert 2048
Last Sektor, +Sektoren or +size{K,M,G} (2048-4294967294, Vorgabe: 4294967294): 
Benutze den Standardwert 4294967294
Partition 1 of type Linux and of size 2 TiB is set

Befehl (m für Hilfe): t
Selected partition 1
Hex code (type L to list all codes): fd
Changed type of partition 'Linux' to 'Linux raid autodetect'

Befehl (m für Hilfe): p

Disk /dev/sda: 3000.6 GB, 3000592982016 bytes, 5860533168 sectors
Units = Sektoren of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 4096 bytes
I/O size (minimum/optimal): 4096 bytes / 4096 bytes
Disk label type: dos
Disk identifier: 0x57755548

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sda1            2048  4294967294  2147482623+  fd  Linux raid autodetect

Befehl (m für Hilfe): w
Die Partitionstabelle wurde verändert!

Rufe ioctl() um Partitionstabelle neu einzulesen.
Synchronisiere Platten.

Das muss mit allen Festplatten durchgeführt werden.

Anschließend kann dann das Raid erzeugt werden:

#  mdadm --create /dev/md0 --level=6 --raid-devices=5 /dev/sda1 /dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1 /dev/sde1     
mdadm: Defaulting to version 1.2 metadata
mdadm: array /dev/md0 started.

Der Bereitstellungsprozess dauert je nach Festplattenanzahl und Größe mehrere Stunden.

Den Status kann man mit folgendem Befehl beobachten:

# watch -n 1 cat /proc/mdstat
Every 1,0s: cat /proc/mdstat                                                                            Fri Jan  6 16:31:45 2017

Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid6 sde1[4] sdd1[3] sdc1[2] sdb1[1] sda1[0]
      6442053120 blocks super 1.2 level 6, 512k chunk, algorithm 2 [5/5] [UUUUU]
      [=====>...............]  resync = 26.8% (576457508/2147351040) finish=195.0min speed=134255K/sec
      bitmap: 12/16 pages [48KB], 65536KB chunk

unused devices: <none>

Nach dem das Raid synchronisiert ist kann man sich den Zustand mit folgendem Befehl anzeigen lassen:

# mdadm --detail /dev/md0                                                                                   :(
/dev/md0:
        Version : 1.2
  Creation Time : Fri Jan  6 15:22:54 2017
     Raid Level : raid6
     Array Size : 6442053120 (6143.62 GiB 6596.66 GB)
  Used Dev Size : 2147351040 (2047.87 GiB 2198.89 GB)
   Raid Devices : 5
  Total Devices : 5
    Persistence : Superblock is persistent

  Intent Bitmap : Internal

    Update Time : Fri Jan  6 20:19:54 2017
          State : clean 
 Active Devices : 5
Working Devices : 5
 Failed Devices : 0
  Spare Devices : 0

         Layout : left-symmetric
     Chunk Size : 512K

           Name : localhost.local:0  (local to host localhost.local)
           UUID : 7a7b49b9:ebaf805a:a9ec676c:d6c31c13
         Events : 3224

    Number   Major   Minor   RaidDevice State
       0       8        1        0      active sync   /dev/sda1
       1       8       17        1      active sync   /dev/sdb1
       2       8       33        2      active sync   /dev/sdc1
       3       8       49        3      active sync   /dev/sdd1
       4       8       65        4      active sync   /dev/sde1

Als nächstes muss das Raid mit einem Dateisystem formatiert werden. Hier bietet sich für Raids z.B.  xfs an.

# mkfs.xfs /dev/md0
meta-data=/dev/md0               isize=512    agcount=32, agsize=50328448 blks
         =                       sectsz=4096  attr=2, projid32bit=1
         =                       crc=1        finobt=0, sparse=0
data     =                       bsize=4096   blocks=1610510336, imaxpct=5
         =                       sunit=128    swidth=384 blks
naming   =version 2              bsize=4096   ascii-ci=0 ftype=1
log      =Internes Protokoll     bsize=4096   blocks=521728, version=2
         =                       sectsz=4096  sunit=1 blks, lazy-count=1
realtime =keine                  extsz=4096   blocks=0, rtextents=0

Anschließend muss man das Raid im Dateisystem einhängen:

# mkdir /mnt/raid6
# mount /dev/md0 /mnt/raid6/

Wenn es funktioniert sollte man noch das automatische Einhängen einrichten:

# vi /etc/fstab

/dev/md0 /mnt/raid6 xfs defaults,nobootwait,nofail 0 0

! Wichtig ! hierbei sind die Optionen nobootwait,nofail welche dafür sorgen, dass das System auch noch startet wenn das RAID mal in einen Fehlerzustand kommt. Sonst hat man nur noch die Möglichkeit an der lokalen Konsole das System zu reparieren.

Ob die Konfiguration richtig ist lässt sich mit mount -av testen:

mount -av
/                        : ignored
/boot                    : already mounted
/home                    : already mounted
swap                     : ignored
/mnt/raid6               : already mounted

Zu guter Letzt muss noch die Konfiguration des Raids gespeichert werden:

# mkdir /etc/mdadm          [if it does not already exist]
# mdadm --detail --scan --verbose >> /etc/mdadm/mdadm.conf
# cat /etc/mdadm.conf 
ARRAY /dev/md0 level=raid6 num-devices=5 metadata=1.2 name=localhost.local:0 UUID=7a7b49b9:ebaf805a:a9ec676c:d6c31c13
   devices=/dev/sda1,/dev/sdb1,/dev/sdc1,/dev/sdd1,/dev/sde1

Um über Probleme mit dem Raid informiert zu werden kann man sich von mdadm Mails senden lassen.

Hierfür müssen /etc/mdadm/mdadm.conf noch die folgenden Einträge hinzugefügt werden:

MAILADDR <receivers mail address>
MAILFROM <senders mail address>

Anschließend kann mit der Installation von oVirt begonnen werden. Weiter

 

 

 

 

 

 

Logitech G500 – prellende Taster tauschen

Sonntag Nachmittag man setzt sich an den Rechner und plötzlich macht die Maus nur noch Doppelkicks und klickt willkürlich bei Bewegungen!?!!11elf  Dach dem die Üblichen Verdächtigen in den Windows Einstellungen auch nicht schuld waren und der Gang zum lokalen Elektronikdealer auch versperrt war ging die Suche weiter.

Im Logitech Support Forum bin ich dann auf Leidensgenossen gestoßen, die das Problem auf die billigen Mikrotaster zurück geführt haben. Hier wird auf neue Mikrostaster in der selben Bauform verwiesen. Die kann man sich aus einer anderen Maus besorgen oder z.B. bei Aliexpress. Also Lötkolben an und tauschen…

maus1
Netter weise hat Logitech zumindest 3 von 4 Schaubenfundorte „intuitiv“ durch Vertiefungen markiert. Die vierte befindet sich wie üblich unter dem Typenschild.

maus2
Nach dem die Gleitpads entfernt sind kann man die Maus mit einem PH0 Schraubendreher öffnen.

maus3
Beim öffnen muss man etwas vorsichtig sein um nicht das Flachbandkabel der Seitentasten zu beschädigen. Am einfachsten ist das Flachbandkabel an den Seitentaste zu lösen. Danach kann das Schubfach für die Tarierungsgewichte mit 3 Schrauben entfernt werden.

maus4
Das Mausrad ist eher etwas ungewöhnlich mit einem Bolzen gesichert der einfach herausgezogen werden kann. Danach lässt sich das Mausrad nach oben abnehmen. Vorsicht hier sind 2 winzige Federn unterlegt die schnell verloren gehen können.

maus5
Um die Platine zu lösen müssen 4 PH00 Schrauben gelöst werden. Danach kann der Stecke des USB-Kabels abgezogen und die Platinen abgezogen werden.

maus6
Leider hat man beim Design auf eine Steckverbindung verzichtet welche die beiden Platinen mit einander verbindet. Hier hat man 2 Optionen:

  • man fummelt mit dem Lötkolben und der Absaugpumpe zwischen den beiden Platinen herum um die Schalter aus zulöten  (klingt schon nach keiner guten Idee!)
  • man lötet alle 12 Kontakte ab und hat dann Platz. Hier ist es besser die Lötstellen auf der Unterseite zu öffnen da auf der Oberseite die Taste direkt neben den Platinenverbindung stehen und leicht beschädigt werden können.

maus7
Hat man die beiden Platinen getrennt ist das Austauschen der Schalter ein Leichtes. Sind die Schalter getauscht kann man bei Bedarf das Gehäuse und das Mausrad noch reinigen und dann alle Schritte wieder rückwärts durchführen. Und dem sonntäglich PC vergnügen steht nichts mehr im Weg.

TP-Link Powerline Adapter reparieren TL-PA211

Die Powerline Adapter von TP-LINK sind günstig bei allen gut sortierten Elektronikhändlern zu bekommen. Leider währt die Freude oft nicht so lange, da es immer wieder zu Totalausfällen kommt.  Innerhalb der Garantiezeit bekommt man sie auch mehrfach Umgetauscht. Ärgerlich wird es aber wenn die Garantie gerade abgelaufen ist. Der Übeltäter ist meist nur ein Bauteil:

cap-exploded

Ein Schelm der hier an geplante Obsoleszenz denkt… TP-Link Powerline Adapter reparieren TL-PA211 weiterlesen

Hallo Welt!

Willkommen auf geeks-r-us.de

Wuhu der Blog ist installiert und der erste Beitrag ist geschrieben!

Ab sofort findet ihr findet hier Informationen zu unseren verschiedenen Projekten und Artikel zu Gadgets, Tools und HowTos.

Wenn der Postbote mal wieder zu viele  Päckchen aus Shenzhen und Co. bei uns abgeladen hat könnt ihr diese im Shop käuflich erwerben und helfen die Seite am Leben zu erhalten.

Viel Spaß beim lesen 🙂